Verarbeitung · ROST Systembaustoffe
TERRABOND richtig bewässern: Worauf es ankommt
Das Wasser aktiviert das Bindemittel im Fugenmaterial. Entscheidend ist deshalb die vollständige Durchfeuchtung über die gesamte Fülltiefe. Eine lediglich nasse Oberfläche reicht als Kontrolle nicht aus.

Erst verdichten und rückstandsfrei abkehren
Vor dem Bewässern muss TERRABOND vollständig eingebracht und sorgfältig verdichtet sein. Die Füllhöhe liegt maximal 2 mm unter der Steinoberkante, bei gefasten Steinen bis zur Unterkante der Fase.
Die Steinoberfläche wird mit einem weichen, sauberen und trockenen Besen rückstandsfrei abgekehrt. Insbesondere auf rauen Oberflächen kann ein Laubbläser vorsichtig ergänzend eingesetzt werden.
In kleinen Abschnitten mit weichem Brausestrahl arbeiten
Am tiefsten Punkt der Fläche beginnen und in kleinen Abschnitten gleichmäßig mit sauberem Wasser bewässern. Eine einstellbare Düse mit weichem Brausestrahl verwenden. Dabei darf kein Material aus den Fugen ausgespült werden.
Den Vorgang mehrfach wiederholen, bis das Material auf ganzer Fülltiefe mit Wasser gesättigt ist. Die Fläche dabei weder überfluten noch zwischen den Bewässerungsgängen vollständig antrocknen lassen.
Die Durchfeuchtung in der Tiefe kontrollieren
Mit einem Spachtel oder einem ähnlichen Werkzeug an mehreren Stellen prüfen, ob das Fugenmaterial vollständig durchfeuchtet ist. Maßgeblich ist der Zustand über die gesamte Fülltiefe.
Bei großen Platten mit schmalen Fugen kann das Wasser mit einem Sprühgerät oder Drucksprüher gezielt auf die Fugen aufgebracht werden, bis diese vollständig gesättigt sind.
Pfützen und Rückstände entfernen
Stehendes Wasser und Materialrückstände mit Schwamm, Gummischieber oder Laubbläser entfernen. Falls noch Material auf den Steinen liegt, dieses in die Fugen oder über den Flächenrand spülen.
Bei Schaumbildung den Wasserdruck reduzieren und abschließend nochmals drucklos vollständig abspülen. Angetrocknete Rückstände können einen Schleier auf der Steinoberfläche hinterlassen, der nur mit erheblichem Aufwand und speziellen Reinigern zu entfernen ist.
Anschließend vollständig trocknen lassen
Die Fläche in den ersten drei Stunden vor Regen schützen und nicht betreten. Nach drei Stunden ist sie regenfest und begehbar. Die vollständige Trocknung und Festigkeitsentwicklung kann je nach Witterung mehrere Tage dauern.
Bei trockener Witterung nicht abdecken. Die Befahrbarkeit wird nach ungefähr drei Tagen erreicht und hängt von Temperatur und Witterung ab.
